IPPMV - Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e. V.
IPPMV - Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Veranstaltungsreihe "Psychoanalyse und Kunst"

Das IPPMV möchte einer interessierten Öffentlichkeit ermöglichen, an der lebendigen und offenen Diskussion über aktuelle theoretische, kulturelle und klinische Themen  der Psychoanalyse teilzunehmen.

Über das klinische Fach hinaus stellen wir daher auch Arbeiten aus anderen Anwendungsgebieten der Psychoanalyse vor: Kulturtheorie und Soziologie, Geschichte, Literatur, Film und bildende Kunst.

Hierzu hat sich die Veranstaltungsreihe "Psychoanalyse und Kunst" bereits seit mehreren Jahren etabliert, die das IPPMV gemeinsam dem Landesverband M-V der DGPT in Kooperation mit dem Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus Greifswald regelmäßig organisiert.

 

Veranstaltungsort: Literaturzentrum Vorpommern – Koeppenhaus
Bahnhofstraße 4/5, 17489 Greifswald,   Tel: 03834-773510,   www.koeppenhaus.de

Kartenvorverkauf: Café Koeppen; Stadtinformation Greifswald

Vorschau auf bereits geplante Veranstaltungen:

 

08. Juni 2018  - verlegt auf 28. September 2018

Beginn 19.30 Uhr

Frau Dipl.-Psych. Delaram Habibi-Kohlen

(Bergisch-Gladbach)

"Das Singen und der Zuhörer - was passiert "dazwischen" und was hat das mit dem Alltag zu tun?"

"Singen und Zuhören setzt vielfältige Prozesse zwischen Sänger(n) und Zuhörern in Gang, die sich seelisch, aber auch körperlich manifestieren. Der Vortrag erläutert anhand beschreibender Beispiele, wie das Unbewusste wirksam wird und dass der Mensch immer bezogen ist auf das Gegenüber, sowohl das äußere wie auch das innere. Dies wird sehr unmittelbar spürbar im Prozess des Singens und des Zuhörens, was zu tun hat mit der Stimme als erstem Gegenüber im Leben. Daraus werden Schlussfolgerungen für unser Zusammenleben und den Alltag gezogen."


19 Oktober 2018   -   Beginn 19.00 Uhr

Herr Dipl.-Psych. Detlef W. Schäfer (Oldenburg)

Psychoanalytische Filminterpretation "Manchester by the Sea"

Das Vergangene ist auch in der Gegenwart präsent.

Lee Chandler ist ein schweigsamer Einzelgänger. An einem feuchtkalten Wintertag erreicht ihn ein Anruf: Lee soll die Verantwortung für seinen 16jährigen Neffen übernehmen. Widerwillig kehrt er in seine Heimat zurück, in der vor Jahren ein furchtbares Ereignis sein Leben prägte und ihn aus der Bahn warf...

(138 Minuten)

 

12. Dezember 2018   -   Beginn 19.30 Uhr

Herr Wilhelm Rösing, Frau Marita Barthel-Rösing (Bremen)

"Bis zur Umkehrbank"

Aufgewachsen im Oderbruch, emigrierte Hans Keilson 1936 nach Holland. Während des Krieges arbeitete und überlebte der jüdische Arzt und Schriftsteller im holländischen Untergrund. Der Film verbindet Keilsons Erinnerungen an seine Heimatstadt mit Berichten anderer Bürger und fügt sie zu einer gemeinsamen Erzählung - widerstreitende Erinnerungen unter der Schale öffentlichen Vergessens. Mit Keilsons Gedichten verbinden sich Heimat und Exil. Doch spürbar wird vor allem der Deichbruch deutscher Geschichte. Hans Keilson steht für ein Erinnern, das Brücken baut.

(102 Minuten)

 

01. März 2019   -   Beginn 19.00 Uhr

Herr Dr. rer. soc. Christoph E. Walker (Tübingen)

Psychoanalytische Filminterpretation "Das weiße Band"  

Die Handlung des Schwarzweißfilms ist im Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges in Norddeutschland angesiedelt und schildert mysteriöse Vorfälle im fiktiven Dorf Eichwald. Der Film verdeutlicht das bedrückende, insbesondere für die Heranwachsenden traumatisierende soziale und zwischenmenschliche Klima der damaligen Zeit, das selbst im engen Familienkreis von Unterdrückung und Verachtung, Misshandlung und Missbrauch sowie Frustration und emotionaler Distanz geprägt ist. Er wirft einen kritischen Blick auf den sittenstrengen Protestantismus.

(144 Minuten)

 

26. April 2019   -   Beginn 20.00 Uhr

Herr Dipl.-Psych, Leopold Morbitzer (Tübingen)

"Lord Voldemort und der Laios-Komplex -
Harry Potters dunkler Gegenspieler auf der Couch"

Im Ödipus-Mythos versucht Laios seinen Sohn Ödipus zu töten, weil ihm das Orakel verkündet, „dass ihn das Schicksal treffen werde, durch den Sohn zu sterben“ (Sophokles). Das Orakel bringt die Lebenstatsache zum Ausdruck, dass jede Generation von der nachfolgenden verdrängt und ersetzt werden wird. Diese Dynamik zwischen den Generationen behandelt auch ein moderner Mythos - Harry Potter von J. K. Rowling, bei dem ebenfalls ein prophezeiter Generationenwechsel eine destruktive Dynamik in Gang setzt. Der Vortrag widmet sich einmal nicht der ödipalen Perspektive dieses Generationenkonflikts, sondern der von Harry Potters Gegenspieler Lord Voldemort, der wie Laios versucht, seiner Vergänglichkeit zu entkommen.

 

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