IPPMV - Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e. V.
IPPMV - Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Veranstaltungsreihe "Psychoanalyse und Kunst"

Das IPPMV möchte einer interessierten Öffentlichkeit ermöglichen, an der lebendigen und offenen Diskussion über aktuelle theoretische, kulturelle und klinische Themen  der Psychoanalyse teilzunehmen.

Über das klinische Fach hinaus stellen wir daher auch Arbeiten aus anderen Anwendungsgebieten der Psychoanalyse vor: Kulturtheorie und Soziologie, Geschichte, Literatur, Film und bildende Kunst.

Hierzu hat sich die Veranstaltungsreihe "Psychoanalyse und Kunst" bereits seit mehreren Jahren etabliert, die das IPPMV gemeinsam mit dem Landesverband M-V der DGPT in Kooperation mit dem Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus Greifswald regelmäßig organisiert.

 

Veranstaltungsort: Literaturzentrum Vorpommern – Koeppenhaus
Bahnhofstraße 4/5, 17489 Greifswald,   Tel: 03834-773510,   www.koeppenhaus.de

Kartenvorverkauf: Café Koeppen; Stadtinformation Greifswald

Vorschau auf bereits geplante Veranstaltungen:

 

18. Oktober 2019   -   Beginn 19.00 Uhr

Frau Dr. Dipl.-Psych. Monica Fritzsche (Mannheim)

"Magic in the Moonlight" von Woody Allen

Immer wieder fragt sich Woody Allen in seinen Filmen, wofür es sich lohnt zu leben; was der Sinn sein könnte. In seinem Ausloten der Grenzen seines Lebens hat er eine Antwort gefunden. In "Magic in the Moonlight" feiert Woody Allen das Schöne im Leben - gegen seine Angst vor dem Tod und seine Verzweiflung über die Welt ohne Sinn. Er zelebriert die Schönheit - der Menschen, der Landschaft, der Dinge, obwohl dies alles zerstörbar und vergänglich ist.
Monica Fritzsche, Psychoanalytikerin aus Heidelberg, teilt ihre Gedanken mit dem Publikum und freut sich auf ein Gespräch zum Film mit den Besuchern.
USA 2014, Regie: Woody Allen, 97 min, Blu-ray, mit Colin Firth und Emma Stone

 

 

29. November 2019   -   Beginn 20.00 Uhr

Herr Dr. med. Matthias Oppermann (Hamburg)

"Giacometti"

James Lord schildert in seinem Buch „Alberto Giacometti - Ein Porträt“ (1997), seine Sitzungen bei Giacometti als Modell. Er beschreibt dabei Giacomettis künstlerischen Prozess, der ständig zwischen Verzweiflung, Zerstörung, dem drohenden Verschwinden des Bildes auf der einen und Neubeginnen auf der anderen Seite hin und her pendelt. Viele, viele Male hat der Künstler das Porträt gemalt und wieder zerstört. Lord erkennt schließlich: „Das Porträt hatte als Porträt keine Bedeutung mehr. Selbst als Gemälde scheint es nicht viel zu bedeuten. Was Bedeutung hatte, was einzig da war und ein Eigenleben besaß, war sein unermüdlicher, endloser Kampf...“ Wie in einem Wiederholungszwang muss der Künstler hier immer wieder etwas erschaffen, um es dann wieder zu zerstören und kann dabei zu keinem Ende kommen.

In dem Vortag soll ausgehend von dem Text von J. Lord untersucht werden, was der künstlerische Prozess, der sich hier zu einer Dynamik von einem Beginnen, Zerstören und Wieder-beginnen entwickelt hat, bedeutet und unbewusst beinhaltet. Im zweien Teil des Vortrages wird der Frage nachgegangen, inwieweit der beschriebene Prozess nur wiederholt oder etwas Neues zu formen in der Lage ist. Kurz gesagt: wie daraus Kunst entsteht.

 

17. Januar 2020   -   Beginn 20.00 Uhr

Frau Dipl.-Psych. Inge Hahn (Bremen)

"Le Passé - Das Vergangene" von Ashgar Farhadi

Film mit anschließendem Vortrag

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